17
Mai

Apples Diversity-Chefin: „Zwölf weiße Männer können auch Vielfalt sein“

Denise Smith, Apples VP für Diversity und Inklusion, entschuldigt sich für ihre Kommentare auf einer Podiumsdiskussion. Die hochrangige Apple-Managerin Denise Young Smith hat sich mit einem offenen Brief für eine Reihe von Kommentaren entschuldigt.

(Quelle: http://derstandard.at/2000066095366/Apples-Diversity-Chefin-12-weisse-Maenner-koennen-auch-Vielfalt-sein)

Sie hatte auf einer Podiumsdiskussion in Bogota erklärt, dass es sie frustriere, wenn der Begriff Diversity „automatisch auf Schwarze, Frauen oder LGBT-Personen bezogen wird“. Laut Smith könnten „zwölf weiße, blauäugige, blonde Männer in einem Raum sein und dort dennoch Vielfalt herrschen, weil sie unterschiedliche Lebenserfahrungen haben“.

Heftige Kritik

Für diese Aussagen gab es heftige Kritik an Smith. Techcrunch kommentierte etwa, dass „Diversität von Gedanken“ nichts mit der Benachteiligung von Frauen und Minderheiten zu tun habe. Apple habe nach wie vor einen Überhang von weißen Männern. Die dennoch im Vergleich zu anderen Techkonzernen guten Diversity-Zahlen sollen vor allem mit dem Einsatz von Schwarzen und Hispanoamerikanern im Einzelhandel, also in Apple Shops, liegen.

 

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